Das erste Mal… Knödel!

Dieses Wochenende habe ich eher herbstliche Sachen gekocht, aber bei dem Wetter… da kam es mir gar nicht komisch vor. Im Tagesspiegel war neulich ein Rezept für Spinatknödel. Knödel sind ja eigentlich nicht so mein Ding, aber mit Spinat kriegt man mich. Und dann hatte ich auch noch so ein halbes Baguette, das schon ein paar Tage alt war… also, zum ersten Mal Knödel ausprobiert.

Genauer habe ich nicht Knödel (pl.) gemacht, sondern einen Knödel (wurstförmig). So stand’s im Rezept und da er eh scheibenweise serviert wurde, fiel es nicht weiter negativ auf.

Zutaten:

  • ca. 250g altes Baguette
  • 200g Spinat (TK, gehackt)
  • Butter
  • ein Ei
  • eine halbe Knoblauchzehe
  • 100ml heiße Milch (keine Ahnung, warum die heiß sein muss)
  • 1 EL Grana Padano
  • Salz und Pfeffer

Das Brot habe ich gewürfelt und in Butter angeröstet. Das wurde im Rezept empfohlen, damit die Würfel am Ende noch schön zu sehe sind. Fand ich ganz nett. Die Würfel habe ich dann mit dem Ei und der Milch vermischt und bissl ziehen lassen.

Dann hab ich den Spinat in Butter und Knoblauch angeschwitzt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und zur Brotmasse gemengt. Dann noch den Parmesan hinzugefügt und die Wurst geformt. Diese hab ich dann mit Alufolie eingewickelt und eine Viertelstunde in kochendem Wasser ziehen lassen. Fertig war mein erster Knödel!

Dazu gab es Hokkaidoraspel (mit Zwiebeln angebraten) und einen Schmand-Joghurt-Knoblauch-Dip. Das war ganz lecker. Die Raspel hatte ich gemacht, damit der Kürbis schneller durch wird, aber das kann man sich schenken. Am Samstag haben wir dann den restlichen Knödel in Scheiben auf den Grill gelegt, das kann auch emfohlen werden. Werde jetzt nicht dauernd Knödel machen, aber für ab und an…

 

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Moussaka, zum Auftakt

Huhu, hier kleine Rauke Nimmersatt. Endlich habe ich mal Zeit, auszuprobieren, wie das hier funktioniert. Das heißt: Eigentlich habe ich keine Zeit, aber ich nehme sie mir jetzt einfach.

Am 3. Juni stellte ich das Rezept bei mir ein, seither ist nichts passiert. Nichts, außer, dass ich es schon zwei Mal wieder gekocht habe ;-).

Ich versprach dem lieben Quarkeulchen, öfter von meiner Kocherei zu berichten, und los geht’s mit meiner Abwandlung von Moussaka:

Da es sich herrlich dafür eignet, viele Leute glücklich zu machen, hier die Beschreibung für gleich sechs Personen = 1 tiefes Blech = 1 Picknick im Park um die Ecke.

3-4 große Auberginen (von den kleinen Bioteilen ruhig eine pro Nase)
750g Rinderhack
1 1/2 Dosen geschälte Tomaten
recht viel Tomatenmark
3 Knoblauchzehen
3 recht große Zwiebeln
300 g Ziegenfeta
300 g körnigen Frischkäse
4-6 EL Crème Fraiche
3 Eier
Viele frische Kräuter, Salz, Pfeffer, Zimt, Lorbeerblätter, Ras-El-Hanout, Zucker, Balsamicocrème

Zunächst den Ofen anmachen, damit er vorheizt: 180°, Ober-/Unterhitze. Die Auberginen waschen, die Enden ab- und den Rest in grobe Stücke schneiden. Auf das tiefe Blech verteilen, salzen und mit Olivenöl beträufeln (oder bestreichen, damit das Gemüse nicht darin schwimmt, aber vor Verbrennung und Austrocknung geschützt ist). Circa 20 Minuten im Ofen rösten, so wie wenn man Auberginenpaste machen möchte.

Unterdessen das Hackfleisch kräftig anbraten, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Salzen und mit Zimt versehen, dann mit den Tomatenstücken vermischen, ordentlich Zucker, zwei Lorbeerblätter und ein paar Schlucke Rotwein ran, köcheln lassen.

Dann Feta, Frischkäse, Crème Fraiche, Eier und ein kleingehacktes Sträuschen Küchenkräuter (ich nahm Rosmarin, Thymian, etwas Lavendel und frischen Basilikum) miteinander vermischen und verrühren, bis es eine Crème ist (mit der Gabel und Schneebesen ist es Arbeit, mit dem Handrührer geht es gut und mit dem Zauberstab zerkleinert es auch noch die Kräuter, falls man die nicht mit der Hand nur grob schnippeln wollte). Ein Spritzer Zitrone, etwas Zucker und Pfeffer, evtl. sogar noch etwas Salz ran – und erst einmal wieder kurz zur Seite stellen.

Nun nach der Fleischsoße gucken, noch etwas Ras-el-Hanout rangeben und Tomatenmark, bis es schön dickflüssig ist. Ordentlich Pfeffern (bei richtig guten Pfeffermischungen, so wie die, die mein Papa mit der Hand mörsert, sollte man es vermeiden, dass sie stark mitkochen wurde mir mal gesagt). So, und nun? Wie geht es den Auberginen? Wenn sie oben gut gebräunt und an sich recht weich sind, dann geht es ihnen prima und sie dürfen rausgeholt werden.
Vielleicht sollte man mit einem Küchentuch etwas Salz und Öl abtupfen bevor man die Stücke schön als unterste Schicht der Moussaka anordnet und dann mit der Tomatenhackfleichsoße übergießt. Nun kann man, wenn man möchte, mit Balsamicosirup noch ein kleines Muster träufeln, schwups die Käsemischung hinzugießen und alles im Ofen für weitere 15-20 Minuten backen, bis es oben schön gebräunt ist.

Oh, unglaublich! (Schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, übrigens)
Dazu passt: ein grüner Salat mit einem schlichten Dressing aus Balsamicoessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Agavensirup sowie ein paar Scheiben Tessiner vom kleinen Bäcker oder, für alle Nicht-Jenaer: ein gutes, möglicherweise getoastetes Stück Chiabatta oder Fladenbrot.
Und natürlich ein kräftiger Rotwein.

(Wenn ich mal richtig Geld für gute Zutaten habe, probiere ich die Sache mal mit Lammhack und etwas Mascarpone in der Crème. Aber das könnte noch dauern… ;-) )

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Nudeln mit Erdbeer-Lachs-Sahne-Sauce

Leute, zu meinem letzten Fisch+Frucht-Rezept konnte ich Euch ja nicht wirklich guten Gewissens raten. Aber den heutigen Versuch kann ich Euch vollsten Herzens empfehlen!

Heute habe ich nämlich endlich das Rezept ausprobiert, das schon seit einigen Wochen auf meinem Schreibtisch liegt. Wie die Überschrift schon verrät, wird es mit Erdbeeren zubereitet. Und da bald die Saison vorbei ist, hab ich heute die Abwesenheit meines vegetarischen Lieblingsmitbewohners genutzt: Es gab Fisch!

Zubereitet habe ich ihn (180g Seelachsfilet) folgendermaßen:

  • gewürfelt und angebraten
  • ein bisschen Salz und Knoblauch in die Pfanne gegeben und das Ganze mit 100ml Sahne abgelöscht
  • ein paar Rest-TK-Erbsen dazugehauen, bisschen köcheln lassen
  • 100g geviertelte Erdbeeren hinzugefügt (das nächste Mal würd ich 3-4 Erdbeeren mehr nehmen)
  • zwischendurch habe ich die Nudeln (diesmal Fregola, auf die mich Rauke Nimmersatt brachte) gekocht
  • als die fertig waren, war die Sauce schon bissel arg reduziert (hab ich dann einfach mit ein bisschen Nudelwasser verlängert, das nächste Mal besser timen)
  • öhm, dann schön auf Teller angerichtet, Handvoll Basilikum und frisch gemahlenen Pfeffer drüber und fertig!

Mann, mann, mann, war das lecker. Bestimmt kann man das auch mit Tiefkühlerdbeeren machen 😉

Ach so, das war eine Tine-hat-Riesen-Feierabendhunger-Portion. Mit 180g Nudeln oder so werden davon bestimmt auch zwei Leute satt.

 

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Roquefort-Creme mit Walnüssen

Freunde, in letzter Zeit war einiges los. Da musste das Kochen etwas zurückstecken. Aber nachdem ich erst neulich nach einem miesen Tag beim Hefeteigkneten wunderbar entspannte, habe ich mir vorgenommen, ein bisschen was für meine Work-Life-Balance zu tun :-). Müssen ja nicht immer so Riesenprojekte sein, sondern vielleicht mal was kleines feines. Gestern zum Beispiel war Backpfeifchen zu Besuch und wir haben eine Roquefort-Creme gemacht, die ganz einfach und schnell (manche sagen konvenient) zuzubereiten ist und geschmacklich einiges hermacht.

Folgende Zutaten haben wir ganz einfach mit einer Gabel vermengt:

  • 140g Roquefort
  • 100g saure Sahne
  • ein gehacktes Tomätchen
  • ca. 5 Walnusskerne, in der Butterbrottüte krümelig gewalzt
  • 1 TL Walnussöl
  • Pfeffer (frisch gemahlen)

Yum yum.

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Kochen bei Kants

Hallo zusammen,
heute habe ich zwar kein Rezept für euch, dafür aber eine im weiteren Sinne ebenfalls „kulinarische“ Empfehlung. Ich habe nämlich gestern abend einen wunderbaren Kabarettisten / Poetry-Comedian gesehen und möchte gerne folgende Nummer mit euch teilen. Viel Spaß beim Anschauen!

Nachdem der letzte Link leider falsch war, hier jetzt der richtige:

http://www.youtube.com/watch?v=RlruqWKX470


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Salat mit Wassermelone und Schafskäse

Leute, S. hat mich neulich auf die fantastische Kombination Wassermelone + Schafskäse gebracht und jetzt muss ich das dauernd essen, so lecker ist das. Geschmacklich wird das Ganze durch Minze, Zitronensaft und Olivenöl abgerundet (und Salz und Pfeffer, natürlich). Großartig!

S. hat dazu geröstete Pinienkerne serviert, ich als Sparfuchs habe auch schon (ebenfalls geröstete) Walnüsse und zuletzt Kürbiskerne ausprobiert, passt auch hervorragend. Gurke auch. Und das letzte Mal hatte ich nicht genügend Minze, da hab ich einfach noch ein bisschen frischen Oregano dran getan. Ihr seht: Möglichkeiten über Möglichkeiten… Also: unbedingt ausprobieren! So sommerlich!

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Backpfeifchens Salat

Heute habe ich das hier nachgemacht. Lecker.

Habe das Rezept um Rucola und Pinienkerne erweitert. Das passte auch sehr gut.

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