Moussaka, zum Auftakt

Huhu, hier kleine Rauke Nimmersatt. Endlich habe ich mal Zeit, auszuprobieren, wie das hier funktioniert. Das heißt: Eigentlich habe ich keine Zeit, aber ich nehme sie mir jetzt einfach.

Am 3. Juni stellte ich das Rezept bei mir ein, seither ist nichts passiert. Nichts, außer, dass ich es schon zwei Mal wieder gekocht habe ;-).

Ich versprach dem lieben Quarkeulchen, öfter von meiner Kocherei zu berichten, und los geht’s mit meiner Abwandlung von Moussaka:

Da es sich herrlich dafür eignet, viele Leute glücklich zu machen, hier die Beschreibung für gleich sechs Personen = 1 tiefes Blech = 1 Picknick im Park um die Ecke.

3-4 große Auberginen (von den kleinen Bioteilen ruhig eine pro Nase)
750g Rinderhack
1 1/2 Dosen geschälte Tomaten
recht viel Tomatenmark
3 Knoblauchzehen
3 recht große Zwiebeln
300 g Ziegenfeta
300 g körnigen Frischkäse
4-6 EL Crème Fraiche
3 Eier
Viele frische Kräuter, Salz, Pfeffer, Zimt, Lorbeerblätter, Ras-El-Hanout, Zucker, Balsamicocrème

Zunächst den Ofen anmachen, damit er vorheizt: 180°, Ober-/Unterhitze. Die Auberginen waschen, die Enden ab- und den Rest in grobe Stücke schneiden. Auf das tiefe Blech verteilen, salzen und mit Olivenöl beträufeln (oder bestreichen, damit das Gemüse nicht darin schwimmt, aber vor Verbrennung und Austrocknung geschützt ist). Circa 20 Minuten im Ofen rösten, so wie wenn man Auberginenpaste machen möchte.

Unterdessen das Hackfleisch kräftig anbraten, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Salzen und mit Zimt versehen, dann mit den Tomatenstücken vermischen, ordentlich Zucker, zwei Lorbeerblätter und ein paar Schlucke Rotwein ran, köcheln lassen.

Dann Feta, Frischkäse, Crème Fraiche, Eier und ein kleingehacktes Sträuschen Küchenkräuter (ich nahm Rosmarin, Thymian, etwas Lavendel und frischen Basilikum) miteinander vermischen und verrühren, bis es eine Crème ist (mit der Gabel und Schneebesen ist es Arbeit, mit dem Handrührer geht es gut und mit dem Zauberstab zerkleinert es auch noch die Kräuter, falls man die nicht mit der Hand nur grob schnippeln wollte). Ein Spritzer Zitrone, etwas Zucker und Pfeffer, evtl. sogar noch etwas Salz ran – und erst einmal wieder kurz zur Seite stellen.

Nun nach der Fleischsoße gucken, noch etwas Ras-el-Hanout rangeben und Tomatenmark, bis es schön dickflüssig ist. Ordentlich Pfeffern (bei richtig guten Pfeffermischungen, so wie die, die mein Papa mit der Hand mörsert, sollte man es vermeiden, dass sie stark mitkochen wurde mir mal gesagt). So, und nun? Wie geht es den Auberginen? Wenn sie oben gut gebräunt und an sich recht weich sind, dann geht es ihnen prima und sie dürfen rausgeholt werden.
Vielleicht sollte man mit einem Küchentuch etwas Salz und Öl abtupfen bevor man die Stücke schön als unterste Schicht der Moussaka anordnet und dann mit der Tomatenhackfleichsoße übergießt. Nun kann man, wenn man möchte, mit Balsamicosirup noch ein kleines Muster träufeln, schwups die Käsemischung hinzugießen und alles im Ofen für weitere 15-20 Minuten backen, bis es oben schön gebräunt ist.

Oh, unglaublich! (Schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, übrigens)
Dazu passt: ein grüner Salat mit einem schlichten Dressing aus Balsamicoessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Agavensirup sowie ein paar Scheiben Tessiner vom kleinen Bäcker oder, für alle Nicht-Jenaer: ein gutes, möglicherweise getoastetes Stück Chiabatta oder Fladenbrot.
Und natürlich ein kräftiger Rotwein.

(Wenn ich mal richtig Geld für gute Zutaten habe, probiere ich die Sache mal mit Lammhack und etwas Mascarpone in der Crème. Aber das könnte noch dauern… ;-) )

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Eine Antwort zu Moussaka, zum Auftakt

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