Rhabarbertarte mit Vanillecrème

Als kürzlich Schwester und Schwager zu Besuch waren, dachte ich mir, ich back‘ mal ’nen Kuchen. Das Rezept für die Tarte ist aus der Essen&Trinken-Osterausgabe und ich lege es allen ans Herz, die Lust auf was sommerhaft Frisches haben und, so wie ich, nicht auf so teigdominierte Kuchen stehen. Aber ein bisschen Zeit sollte man einplanen. K. und ich haben das Kompott und den Teig schon am Vorabend gemacht. Am Schluss muss der Kuchen dann noch mal ’ne ganze Weile (E&T sagt: 5 Std.!) kalt stehen. Aber der Aufwand lohnt sich!

Der Mürbeteig wird aus 140g MEHL, 80g SPEISESTÄRKE, 1 EI, 1EIGELB, 1/2 TL BACKPULVER und 80g PUDERZUCKER, etwas SALZ und 100g BUTTER zusammengeknetet und bei mir dann auch gleich schon ausgerollt und in die Form geformt (Achtung, Rand nicht zu knapp bemessen!). Dann ab in den Kühlschrank.

Für das Rhabarberkompott 400g RHABARBER schälen und klein schnippeln. 50g ZUCKER in einem Topf karamellisieren und mit 50-60ml ORANGENSAFT ablöschen. Rhabarber dazugeben und 5 Minuten kochen lassen. Dann 3-4 TL SPEISESTÄRKE dazugeben, die man vorher in ein bisschen WASSER eingerührt hat. Alles abkühlen lassen.

Ach so, den Teigboden kann man inzwischen auch schon mal backen. Und zwar folgendermaßen: Ofen auf 200 Grad vorheizen. 15 Min. lang blind, dann noch mal 10 ohne Erbsen oder was man halt so nimmt.

Inzwischen kann man die Vanillecréme machen: Erst mal 500 ml Sahne ein bisschen einkochen lassen. 80g ZUCKER, 100g Frischkäse (Original: Mascarpone) und was VANILLIGES (bei mir war’s Aroma, im Originalrezept natürlich Vanillemark (von 1/2 Schote)) dazugeben. 4 Blatt GELATINE 5 Min. einweichen, dann in die Sahne geben, umrühren und abkühlen lassen. Dann nicht so ungeduldig sein wie ich und schön warten, bis es ein bisschen geliert.

Währenddessen kann man schon mal den Kompott auf den Teig geben, schön verstreichen und beides kalt stellen. Wenn die Crème soweit ist, kann man sie dann über den Kompott geben (war ein bisschen viel und so blieb was übrig, evtl. kann man einfach ein bisschen weniger machen). Hoffentlich geht alles gut und die beiden Sachen vermischen sich nicht, aber das Melierte hatte auch was. Wie auch immer – jetzt noch mal alles in den Kühlschrank stellen. Eine Fahrradtour machen und danach den Kuchen genießen!

Achso, wir haben die Tarte dann noch mit ein bisschen Kakaopulver bestreut (alternativ: Espressopulver, so stand’s im Rezept) und so sah’s aus:

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2 Antworten zu Rhabarbertarte mit Vanillecrème

  1. Bruder schreibt:

    Ist das da Straciatella-Eis oben auf der Tarte?

  2. S. alias die Zwiebelumwickelerin schreibt:

    hmm, das klingt köstlich und muss schnell nachgemacht werden. Sowieso würde ich mich an dieser Stelle über einen Rhabarberrezeptaustausch freuen, mein Rhabarberspeiseplan sieht doch immer etwas eintönig aus: Kuchen oder Kompott in verschiedenen Variationen…

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