Birnen-Roquefort-Tarte

Neulich buk ich eine Tarte, deren Rezept möchte ich Euch nicht vorenthalten. Sie war einfach zuuzbereiten und sehr lecker. Nicht gerade kalorienarm, aber jetzt kommen ja bald die kalten Tage und da braucht man ein paar Wärmepolster. Interessanterweise hat sie mir am nächsten Tag kalt fast besser geschmeckt als frisch aus dem Ofen…

Für den Mürbeteig:

  • 250g Mehl (halb/halb)
  • 125g Butter
  • 50 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • bisschen Salz

Für den Belag:

  • 1 Birne
  • 200g Schmand
  • 2 Eier
  • ca. 100g Roquefort
  • eine Handvoll Walnüsse
  • Salz und Pfeffer

Den Mürbeteig habe ich bei Zimmertemperatur zubereitet, schon mal in die Form bugsiert (zwischen Frischhaltefolie ausrollen funktioniert immer ganz gut, finde ich) und dann kalt gestellt. Päuschen gemacht. Dann Boden blind gebacken, ca. 20 Minuten bei 180°.

Dann hab ich die Birne in Stücke geschnitten und aus Schmand, Eiern, Salz und Pfeffer eine Soße gerührt. Boden aus’m Ofen geholt, Birne drauf verteilt, Soße drüber, Käse drübergebröselt, Walnüsse auch – wieder ab in den Ofen, gleiche Temperatur, ca. halbe Stunde. Mit Salat verzehrt.

Foto is’ leider nicht so dolle, aber wartet mal ab, wenn ich mir demnächst so ein intelligentes Telefon zulege…

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Kürbismuffins mit Ziegenkäsehäubchen

Kürbiszeit, Kürbiszeit!

Zeit, mal wieder ein neues Muffinrezept auszuprobieren.

Zutaten:

  • 140g Mehl (100 weiß, 40 VK)
  • 250ml zermatschter Butternut
  • 20g zerlassene Butter
  • 1 EL Schmand
  • 2 Eier, getrennt (Eischnee am Ende unterheben)
  • 1 TL Thymian

Alles zu einem Teig verarbeiten. Reicht für 12 Muffinförmchen.

Topping:

  • jeweils eine Scheibe von einer Ziegenkäserolle (Sainte Maure)
  • ein paar Mandelstifte

Bei 180° 20 Min. backen.

Schmecken warm und kalt und – wie ich finde – sehr gut mit Joghurt.

Jaa, ich weiß, immer die gleichen Kombinationen, aber Kürbis und Ziegenkäse sind für mich einfach ein Traumpaar.

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Kürbis-Süßkartoffel-Crumble mit Ziegenkäsejoghurt

Neulich ist mal was ziemlich gutes passiert und zur Feier des Tages habe ich dem Stadtteil in dem ich wohne alle Ehre gemacht und eine Zeitschrift namens SAVEURS gekauft. Rauke Nimmersatt, der Sekt und ich haben dann später ausnahmslos jedes einzelne Rezept für überaus nachkochenswert befunden und die Bilder: so schöööön.

Und noch schöner: Es ist wieder Kürbiszeit!

Am Samstag dann hat mich der Kürbis-Apfel-Crumble aus besagter Zeitschrift dann irgendwie doch nicht mehr so angemacht (jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke Kürbis süß zuzubereiten schwenke ich irgendwie wieder um), und so habe ich einfach ein bisschen improvisiert. Ergebnis: Süßkartoffeln und Butternut haben offenbar unterschiedliche Garzeiten (auch nicht soo überraschend eigentlich), das nächste Mal also die Kartoffeln erst mal ein paar Minuten alleine in den Ofen schieben – aber sonst eine großartige Sache!

Für eine gute 2er-Portion braucht man folgende Zutaten:

  • einen halben Minibutternut
  • eine große Süßkartoffel
  • eine Zwiebel

Und für den Teig:

  • 100g Mehl (halb Dinkel/halb Weizen bei mir)
  • ein TL Zucker
  • ein bisschen geriebenen Parmesan
  • ein bisschen Thymian und Oregano
  • 60g Nüsse (bei mir wenig Walnuss und viel Cashew)
  • 60g Butter
  • Salz und Pfeffer

Gemüse kleine schneiden und schon mal in den Ofen (200 Grad) schieben, erst die Kartoffeln und nach ca. 5 Min. oder so den Rest dazu. Dann die Teigzutaten vermengen und nach noch mal 10 Min. über das Gemüse streuseln. Wenn alles schön knusprig aussieht (nach noch mal 15 Min. oder so) aus dem Ofen holen und verputzen. Sehr gut hat uns dazu ein Dip aus Ziegenfrischkäse und abgetropftem Joghurt.

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Feldsalat mit Pute und Himbeerdressing

Heute habe ich mich vom Putenbrustfilet im Sonderangebot überzeugen lassen und da ich eher Lust auf was Leichtes hatte, hab ich mir Salat dazu gekauft. Und nachdem neulich Pute und Rahabarber so gut harmonierten, habe ich mich an dieses Rezept erinnert und erneut ein saisonales Dressing hergestellt.

Aus Faulheit hab ich die Nüsse weggelassen (dafür hatte ich ja die Putenstreifen (ganz einfach mit Salz und Pfeffer angebraten)), aber prinzipiell kann ich mir das sehr gut vorstellen, denn die Kombination Walnuss+Feldsalat mag ich sehr. Karamellisiert hab ich’s jedoch noch nicht probiert.

Aber auch ohne Nüsse schmeckte der Salat mit diesem Dressing ganz sensationell. Anstelle des Himbeeressigs (hab ich nicht) habe ich jedoch Birnenbalsamico genommen und anders als porcelinablue habe ich doch das Walnussöl verwendet. Mmmmmh. Vielen Dank für das Rezept!

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Mmmmmmh Moussaka

Heute hab ich es endlich geschafft, Rauke Nimmersatts Moussaka zu kochen. Und es schmeckt ganz ganz großartig.

Ich habe nur ca. 1/3 der Zutaten verwendet und es wurde doch eine ziemlich ordentliche Portion. Außerdem hab ich noch eine rote Paprika hinzugefügt (mit der Aubergine im Ofen angeröstet). Statt des körnigen Frischkäses (mag ich nicht so) habe ich Schichtkäse verwendet, aber das macht wohl keinen großen Unterschied. Ich bin jedenfalls ganz verzückt (und ein bisschen vollgefressen, einfach zu lecker) und empfehle das Rezept unbedingt weiter!

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Panzanella

Wenn man innerhalb von drei Tagen das gleiche Gericht zwei Mal isst, dann zeugt das entweder von Fantasielosigkeit oder es könnte das erste Anzeichen einer großen Liebe sein. Ich erinnere mich an Zeiten, da habe ich jeden zweiten Tag Penne rigate mit Tomaten, Oliven, Schafskäse und Basilikum gegessen und es hat Wochen gedauert, bis ich mir eingestanden habe, dass es so gut wie bei den Eltis – mit lecker Zutaten aus dem legendären Bensheimer Obstgarten – nie schmecken wird (Erkenntnis erst neulich aktualisiert).
Jetzt wo ich darüber nachdenke, sind es meistens die eher einfachen Gerichte, die ich dann eine Zeitlang nur noch esse: Ofenkartoffeln mit Kräuterquark, Hokkaido mit Parmesan überbacken, Walnusspaste, Hoummus, Fetacreme… obwohl: mein Tartewahn erforderte schon mehr Zeit und Energie. Und jetzt: Panzanella.
Schon öfter habe ich über dieses Rezept hinweggelesen, weil ich dachte: Brotsalat? Macht mich irgendwie nicht an. Erst als wir am Wochenende schon wieder so viel Brötchen übrig hatten und ich im Internet nach Alternativen zu Arme Ritter, French Toast etc. suchte, fielen mir die vielen euphorischen Kommentare unter Panzanella-Rezepten auf und da dacht ich mir: Jetzt probierst Du’s mal. Und es hat sich sooooo sehr gelohnt. Nach den eher herbstlichen Gerichten am Wochenende hat diese herrlich sommerliche Mahlzeit außerdem doch tatsächlich wieder die Sonne hervorgelockt (klare Kausalität). Da eine der wichtigsten Zutaten die Tomaten sind (manche bereiten den Salat wohl nur mit Brot und Tomaten zu), erscheint es auch wenig attraktiv, diese Mahlzeit im Winter zuzubereiten, wenn die Tomaten nach nichts schmecken. Was die Vorbehandlung des Brotes anbelangt, scheint es verschiedene Schulen zu geben. Mir sagte das Anrösten in der Pfanne mehr zu als das Brot sozusagen unbehandelt mit den Tomaten zu vermengen. Also habe ich zunächst die Brötchenreste (helles Weizengebäck, ca. 170g), nicht zu klein gewürfelt in einer Pfanne in reichlich Olivenöl und Knoblauch angeröstet. Das habe ich dann mit so 5-6 eher kleineren Tomaten (ebenfalls in Würfeln) vermengt und in einer Schüssel gute zwei Stunden ziehen lassen. Auch hier habe ich die unterschiedlichsten Angaben gefunden, manchen Leuten scheinen 15 Minuten zu genügen, viele schreiben „je länger, desto besser“. So wie ich es gemacht habe, hatte das Brot teilweise noch eine knusprige Konsistenz, an anderen Stellen war es durch den Tomatensaft schon durchgeweicht, aber nicht matschig. Wenn das „je länger, desto besser“ stimmt, wäre die Panzanella ja auch eine ideale Mitnehmmahlzeit (Obwohl, so viel Knoblauch kommt an den meisten Orten, an die man das Essen mitnehmen würde (Büro, Bibo), vielleicht nicht so gut an. Verführerische Alternative: Picknick) Ach so, ich habe übrigens die ganze Flüssigkeit der Tomaten und ihre Samen verwendet. Auch hier scheinen die Ansichten auseinanderzugehen. Ich habe immerhin meine Englischkenntnisse erweitert um „No need to seed“ und diesen Hinweis auch gleich umgesetzt. Äh, wo war ich? Ah ja, die restlichen Zutaten, die ich dann später noch hinzugefügt habe: ein Stück Gurke, ein wenig Romanasalat, eine halbe Kugel Mozzarella und, ich glaube das war der Clou (und den habe ich aus dem Rezept aus dem neuen Grillkochbuch von Schwiegermutti), eine gegrillte (und dann gehäutete und in kleinere Stückchen geschnittene) rote Paprika. Für die Würze noch eine Frühlingszwiebel und ein wenig Basilikum (und ein ganz Minibisschen Rosmarin, Salbei und Minze) und am Schluss noch mal ein bisschen Olivenöl. Und natürlich Salz und Pfeffer. Uff, ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Ihr müsst es unbedingt auch ausprobieren. Oder auf einen Balkonbesuch bei mir vorbeischauen. Ich jedenfalls habe gestern vorsichtshalber mal das übrige Fladenbrot offen rumliegen lassen.

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Kürbistarte mit Schafskäse

Nachdem es am Freitag schon Kürbis als Beilage gab, wurde der restliche Kürbis gestern von J. und mir zu einer leckeren Tarte verarbeitet. Wir haben das in Anlehnung an dieses Rezept gemacht. Anstelle des Quark-Öl-Teiges hatte ich einen Mürbeteig vorbereitet, den wir auch kurz blind gebacken haben, bevor wir den Belag drauf getan haben.

Wir hatten weniger Kürbis, vielleicht nur so 400g? Ich weiß es nicht mehr genau, aber es hat auf jeden Fall gereicht. Die Schlagsahne haben wir durch dieses Cremefinezeugs ersetzt, hier kann man das auch ganz gut verwenden, weil später der Schafskäse würzig genug ist, sonst find ich ja, das schmeckt nach nichts (aber da wir schon Mürbeteig hatten, galt es ein bisschen Fett zu sparen). Die Kräuter wurden reichlich auf dem Balkon geerntet.

Tartes machen mich einfach glücklich.

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